Online-Senioren-Tanztheaterprojekt "Erinnern und Vergessen" 2022 in Zusammenarbeit mit der Bürger für Leipzig Stiftung

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 Gemeinsam mit meiner Kollegin aus dem Tanztheater Rabea Jürging starteten wir imFebruar das Projekt, welches nach 12 Zoom-Treffen Anfang Mai enden wird. Auf spielerisch-bewegte Weise werden bei diesem Projekt Geschichten und Gedanken in Bewegung und Tanz gebracht. Aus Bewegung und Musik wiederum entwickeln sich neue Gedanken. Es entstehen kleine gemeinsame Choreografie. Ziel ist es, mit Anderen beschwingt auf Spurensuche zu gehen und neue Spuren zu kreieren. Am Ende ensteht ein kleines Video.

Online-Seniorentheaterprojekt "Glücksmomente" 2021 in Zusammenarbeit mit dem Work with People Theater e.V. Hassloch

Sieben Monate Zoom-Treffen

Live-Premiere auf Youtube

Mein Artikel über "Glücksmomente"

 

„Glücksmomente“ – digitales Seniorentheater, geht das?
Experimentell, so würde ich das Projekt nennen, welches ich von März bis Oktober 2021 in 
Zusammenarbeit mit dem Work With People Theater e.V. Hassloch durchführte. Die Pandemie zwang 
mich kreativ zu werden, wenn ich trotzdem mit Senioren arbeiten wollte. Wenn wir nicht lokal und 
präsent arbeiten können, dann eben digital und bundesweit. Also richtete sich unser Aufruf an 
Senioren von überall, die technisch zumindest soweit versiert waren, um einem Zoom-Meeting 
beizuwohnen. Wichtig war mir ein ansprechendes, lebensbejahendes Thema, welches den Fokus auf 
schöne Dinge in dieser schweren Zeit legt: daher das Thema Glück. 
Zugegeben, von den sieben Teilnehmern kannte ich schon vier (zwei durch ein vorheriges digitales 
Projekt und zwei von Präsenzprojekten) aber untereinander sind sich die Senior*innen noch nie 
persönlich begegnet. Und trotzdem sind wir uns alle im Verlauf des Projektes sehr nah gekommen. 
Das überraschte mich, denn vor diesem Unternehmen zweifelte ich daran, ob sich eine Gruppe auch 
online formen und miteinander arbeiten kann. 
 Das Thema trägt natürlich viel dazu bei. Wir beschäftigten uns u.a. mit unseren eigenen Definitionen 
von Glück und unseren persönlichen Glücksmomenten aber auch mit Unglückserfahrungen, denn 
jede Medaille hat bekanntermaßen zwei Seiten. Ebenso überlegten wir, wie wir das, was wir erzählen 
wollen, technisch umsetzen können. Darin bin auch ich kein Profi. Ein bisschen Wissen um Film- und 
Tonschnitt hatte ich mir angeeignet und gebe es auch an meine Teilnehmer weiter nach dem Motto: 
was ich kann, könnt ihr auch. Das Ergebnis wird nicht Oscar-verdächtig sein, aber gerade darum ging 
und geht es mir gar nicht. Bei all meinen Projekte ist der Weg das Ziel. Ein kleines Zwischenziel hatten 
wir bald erreicht: für den Landesverbandstag im Mai hatten wir in fünf Wochen einen kleinen Film 
per Zoom gedreht und ihn dort stolz präsentiert. Das durchweg positive Feedback beflügelte die 
Gruppe und motivierte zum Weitermachen.
Auf die Frage, was sie zur Teilnahme am Projekt bewegte, haben alle ähnlich geantwortet: „Ich hatte 
jetzt so viel Zeit, da ja im Theater nichts gelaufen ist und diese wollte ich irgendwie ausfüllen,“ 
beschreibt Barbara ihre Motivation, beim Projekt mitzumachen. „Ich genieße die Verbindung, die wir 
jetzt schon miteinander haben, nach so kurzer Zeit.“ Andrea aus Nürnberg ist von uns am weitesten 
weg: „Ich hatte Lust auf eine völlig neue Erfahrung!“ Maiken hat schon einmal 2019 bei einem Projekt
von mir mitgemacht: „Ich habe mal geguckt was du grad so machst und habe die Chance einfach 
genutzt.“ Na, da geht einem doch das Projektleiterherz auf! Thomas und Anne sind verheiratet und 
immer einträchtig nebeneinander auf dem Bildschirm zu sehen: „Ich war neugierig. Als ehemaliger 
Informatiker fasziniert mich alles Technische und empfinde das Projekt als große Bereicherung. Die 
Art und Weise wie wir vertrauensvoll miteinander kommunizieren schätze ich sehr. Darum freue ich 
mich auf jede Probe.“ Anne ist Märchenerzählerin und vermisste die Theaterproben: „Außerdem war 
ich neugierig auf die anderen Teilnehmer. Jetzt habe ich alle schon sehr ins Herz geschlossen.“
Am 4.12.2021 feierte unsere Film-Collage auf Youtube Premiere. Im Live-Stream konnte jeder 
unserem 45 minütiges Ergebnis beiwohnen. Danach boten wir ein Zoom-Gespräch mit allen 
Teilnehmern des Projektes an. Einigen Interessierten beantworteten wir Fragen und erzählten, wie 
wir das Projekt erlebt haben.
Die Gruppe ist immer noch in regem Kontakt und möchte gerne weiter online kreativ sein. An mir 
soll‘s nicht liegen... ;) 

Theaterprojekt: Leben am Limit - Armut in Frankenthal

Gemeinsam mit dem protestantischen Dekanat Frankenthal und freiwilligen Laienschauspielern arbeitete ich im Sommer 2019 an dem vielschichtigen Thema "Armut". 
Dabei konzentrierten wir uns auf die Armut vor Ort, beschäftigten uns mit Betroffenen, Hilfsorganisationen und unseren eigenen Gedanken zu diesem Thema. 
Bei diesem Projekt stand für mich der Prozess von Anfang an im Vordergrund, das Ergebnis sollte maßgeblich von den Mitwirkenden gestaltet werden. 

Muscial der Kinder- und Jugendkantorei St. Georg in Bensheim

2019 König Keks

König Keks von Krokantien ist seines Amtes müde und möchte seinen Thron gerne an seinen Sohn Prinz Nougat weitergeben, welcher gerade von einer Süßwarenforschungsweltreise zurückgekehrt ist. Vorher soll er jedoch heiraten und zwar eine der drei süßen Damen, die König Keks selbst ausgewählt hat. Der Prinz ist von der Neuigkeit jedoch gar nicht erfreut, denn er hat auf seiner Reise die feurige Oliva von den Chili-Inseln kennengelernt. Eine Herzhafte? Das geht gar nicht! Immerhin sind die zwei Reiche seit Jahrhunderten verfeindet. Außerdem treibt noch das böse Brösel im Baumkuchenwald sein unwesen und karamellisiert jeden, der sich hinein wagt. Kann Prinz Nougat es besiegen, seinen Vater umstimmen und seine Oliva heiraten? Welche Rolle wird sein treuestes Gummibärchen Gelatino und die furchtlose und clevere Oliva dabei spielen?

Ein halbes Jahr lang proben die jungen Sänger und Sängerinnen der Kinder- und Jugendkantorei für ihr Sommermusical. 2019 habe ich die Regie übernommen und bin gemeinsam mit dem musikalischen Leiter und dem großartigen Team von engagierten Eltern mitverantwortlich für Kostüme, Bühnenbild, Licht und Ton. Spielerisch vermittle ich den Kindern Präsenz, Körperausdruck, Sprache und Rollenarbeit. 

Seniorentheatergruppe "EulenSpiel" am Kulturhaus Osterfeld

Von Februar 2016 bis Juli 2018 durfte ich mit den Schauspielerinnen und Schauspielern von "EulenSpiel" arbeiten. Im ersten Jahr als Co-Regie und danach zwei Produktionen als alleinige Kursleiterin und Regisseurin. Die Gruppe zeichnet sich durch ihre große Experimentierfreudigkeit aus. Von Singen über Pantomime, von Tanz bis zum Schattenspiel. Von Mord über Altersheim, von veralteten bis modernen Frauenbilder, sogar Erzählungen aus der eigenen Biografie werden besprochen, bearbeitet und auf die Bühne gebracht. 


Die Stücke:

2016 Ein Buch für Frau Meyer (Körpertheater ohne Worte, selbst entwickelt)

2017 Psychose in Blau von Corina Rues-Benz (interaktive Krimikomödie)

2018 BruchStücke - Aus dem Leben (un)bekannter Frauen (Chorisches Sprechen und Monologarbeit, selbst entwickelt)
Hier oder weiter unten gibt es das komplette Stück zum anschauen!


Meine Zeit mit der Gruppe hat mein großes Interesse geweckt,  weiterhin mit Senioren Theater zu machen und diese noch zu kleine Sparte im Amateurtheater zu fördern. 

Die Seniorentheatergruppe Eulenspiel zeigt

"BruchStücke" 

Das komplette Stück 

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  Frauen die man kennt – oder glaubt zu kennen. Frauen, die man vielleicht auch nicht kennt. Nicht alles kennt. Nicht sie selbst. Nicht ihre Gedanken und Gefühle. Nur das, was man so liest. Frauen, die kämpfen. Frauen, die lieben, Frauen, die entdecken. Frauen, die erschaffen. Frauen, die reden. Frauen, die denken. Frauen, die fühlen. Frauen eben. (un)bekannte Frauen im Zwiegespräch mit sich und der Welt. 
 Sieben Frauen und ihre Geschichten. Vertreterinnen aus Wissenschaft, Politik, Industrie, Kunst, Kultur gehen mit sich und der Welt ins Zwiegespräch. Eine Zusammenstellung aus Texten und Briefen, sowie eigener Recherchen der Seniorentheatergruppe Eulenspiel, ermöglicht einen unerwarteten Einblick über das Denken und Handeln der (un)bekannten Frauen. 


Regie: Melanie Gaug

Veranstalter: Kulturhaus Osterfeld

Kooperation mit: Amateurtheaterverein Pforzheim e.V.

"Liebe Julia,..." 

Eine Szenische Lesung

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"Zwei Häuser - beide gleich an Würdigkeit - hier im Verona, wo der Schauplatz ist, entfachen alten Hass zu neuem Streit..."

Shakespeares "Romeo und Julia" ist eines  der bekanntesten Liebespaare der Literatur. Seit dem 19. Jahrhundert  wurden an Julias Grabmal in Verona Briefe hinterlassen, heute steht dort  ein roter Briefkasten.

Um die Beantwortung er mittlerweile 10.000  Briefe pro Jahr kümmern sich Ehrenamtliche: Julias Sekretärinnen und  Sekretäre vom "Club di Giulietta". Diese Briefe aus der ganzen Welt  handeln von Fernbeziehungen, von unerwiderten Gefühlen, von Trennungen,  von verbotenen Beziehungen, von Betrug und Affären. Julia ist für viele  die Einzige, die ihre Probleme verstehen kann. Sie ist ein Charakter aus  einem Drama, eine Legende, aber in den Briefen wird sie zur Freundin.  Oftmals geht es den Schreibenden weniger um eine Lösung für ihre  Probleme, sondern darum, Verständnis zu finden.

In "Liebe Julia, ..." werden, ausgewählte Briefe an Julia gelesen.


Regie: Melanie Gaug

Veranstalter: Kulturhaus Osterfeld

Kooperation mit: Amateurtheaterverein Pforzheim e.V.